Informationen allgemeiner Art

Auf dieser Seite wird in allgemeiner Form informiert über Produkte und Entwicklungen, Anregungen und Tips, Wissenswertes und Banales. Und das in unsortierter Folge, einfach so. 

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Tag der Landwirtschaft 2019 in Tatenhausen 

Es ist wieder soweit, nach 4 Jahren:

Die Landwirtschaftskammer NRW mit Dienstsitz in Warendorf veranstaltet  den  Tag  der Landwirtschaft in 2019 am Sonntag den       1. September in Tatenhausen von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Eine Riesenveranstaltung mit den klassischen Themen der Landwirte wie Technik, Agrarwirtschaft, Lebensmittel und seine Grundstoffe, EU und Brüssel und als besondere Beigabe auch ein großer Bauernmarkt, auf dem meine Liköre natürlich auch wieder angeboten werden.   

Das Gelände rund um das Tatenhausener Wasserschloß bietet dafür den passenden Rahmen.




Ehre - wem Ehre gebührt

Gute Qualität hat nicht nur ihren Preis, sie wird auch öffentlich gewürdigt. So geschehen am letzten Wochenende in Hannover.

Die Politik in Niedersachsen kümmert sich um seine besonderen Leistungsträger in besonderer Weise. Dazu ernennt sie in jedem Jahr die Besten einer Zunft zum "Kulinarischer  Botschafter des Landes".


Diese Ehre wurde meinem Imkerfreund Christian Jockheck aus Melle- Neuenkirchen zum wiederholten Male verliehen.

Der niedersächsische Ministerpräsident selbst übergibt die passenden Urkunden persönlich an die Preisträger!

Die Bilder von der Veranstaltung geben einen Eindruck was die Besten der Besten zu bieten haben. Dazu gehört ein Prosit mit dem Herrn Weil als Ministerpräsident und Christian Jockheck als Preisträger.     Natürlich mit dem neuen Sprizz-Produkt welches von uns beiden entwickelt und hergestellt wird. 



Ein Besuch der Jockheck-Bienenwelt lohnt sich unter:

                                                Bienenwelt





Schlehen Glut - Winterfrucht genießen

Im Frühling blühen die Büsche in strahlendem Weiß und zum Herbst tragen sie eine besondere Frucht: Schlehen.   Und die sind nach dem ersten Frost erst richtig zu genießen, als Marmelade, Gelee oder Saft. Und der Schritt zu einem Likörprodukt ist auch nur ein kleiner.

Wie immer nach ausführlichen Versuchen zum Rezept eines feurigen Manufakturproduktes ist das Ergebnis jetzt vorhanden und kann in den Handel kommen.



Der Sprizz ist da

 Es ist soweit, der Teuto Sprizz kann losgehen.

Am letzten Wochenende hat der Imkerfreund an zwei Veranstaltungen eines bekannten Bielefelder Feinkostladen neben seinem Honig auch unser gemeinsames Produkt Teuto Sprizz  verkostet. Und zu unser beider Freude war die Meinung der Kunden mehr als positiv.

Somit werden wir in den nächsten Wochen dieses Produkt in größerer Menge herstellen und anbieten.

Wie schon beschrieben ist es der EU-Definition nach ein "aromatisierter weinhaltiger Cocktail".  Danach muß der Inhalt zu 50% aus Wein bestehen und der Rest frei wählbar mit Aromen.

Hier haben wir uns für einen deutlichen Anteil von Honig entschieden.

Dieser Anteil besteht aus 40% Akazienhonig. Und dieser Honig wiederum gehört zu den besten wenn er denn qualifiziert gemacht ist.

Und das ist beim Imker Jockheck in Melle-Neuenkirchen keine Frage.

Für diesen Akazienhonig fährt er mit seinem Bulli, voll beladen mit Bienenstöcken, im Sommer in den Spreewald, wo es noch zusammenhängende Akazienwälder gibt. Wichtig ist hier den Zeitpunkt abzuwarten wo diese Akazienbäume in maximaler Blüte stehen und das dauert nur eine ganze Woche. Und weil Bienen keine Weltenbummler sind sammeln sie in einem relativ kleinen Radius somit auch nichts anderes als den Nektar der Akazienblüten.

Zu hause verarbeitet der Imker dann die gefüllten Waben und rührt den goldhellen Akazienhonig zu höchster Qualität.

Das Zusammenpanschen der Rezeptur ist dann noch Arbeit für die Schnappesbude.  Mit einem guten Proseco 1 zu 4 aufgemischt ist der Cocktail ein himmlisches Verknügen. Wird in den nächsten Verkostungen bei den Handelspartnern ein Genuß für jeden der da ist.


Das Etikett zum Teuto Sprizz ist wieder ein Arbeitsergebnis der Grafik-Designerin Janine von der Fa. Power-Displays in Künsebeck als Kunstschmiede für sowas.





Paragraphen und Verordnungen

"Von der Wiege bis zur Bahre, Paragraphen und Formulare........."

Ein bekannter Spruch im Volksmund.  Allerdings muß man fairerweise auch darauf hinweisen, daß es nicht immer ganz ohne geht.

Im Bereich der Spirituosenherstellung und Vertrieb ist ganz viel mit Gesetzen und Verordnungen geregelt, und das ist gut so.

Ob sich immer alle daran halten ist eine andere Frage.  Um dies einzuschränken sind wichtige Kontrollmechanismen vorhanden.

Da ist zunächst die Institution der Lebensmittelkontrolle, die der regionalen Kreisverwaltung angehört. Sie genehmigt am Anfang erst ein mal die Aktivität z.B. zur Spirituosenherstellung. Ganz strenges Vorgehen und Begutachten sind damit verbunden. Erteilt diese Behörde dann die Erlaubnis zu Herstellung und Vertrieb, erst dann kann es losgehen. Und ab da wird einmal in jedem Jahr unangemeldet überprüft ob sich der Betrieb an die vereinbarten Regeln hält.

Für den technischen Teil der Spirituosenherstellung gelten Verordnungen auf EU- und Länder-Ebene. Alle zu lesen und verstehen dauert schon ganz schön lange. Hilft aber nichts, muß sein.

Wichtige Randbedingungen sind alle Vorgaben, die Hygiene und Qualität betreffen. Nachweise dazu, auch Zertifikate genannt, verlangen Handelspartner im Lebensmittelbereich als auch im Fachhandel.  Andererseits sind solche Zertifikate auch Werbung für die Qualität der Schnapsbude.

 

 

 

 

 

 

 

 Cocktail, für den Sommer

Nachdem im letzten Jahr der Versuch eines Weinaperitifes daneben ging wird es diesmal mit einem Wein-Cocktail neu versucht.

Aus den ersten Experimenten gemeinsam mit meinem Imkerfreund

Christian aus Neuenkirchen ist ein neues Produkt entstanden welches derzeit herumgereicht wird zur Begutachtung.

Und die Meinungen geben uns Hoffnung daß es was werden wird.

Eine wichtige Erkenntnis ist die wie oder mit was man die Sache zu sich nimmt.  Ein Name ist auch noch nicht gefunden.


Zwischenergebnis:  - Das Produkt ist nach Rechtsvorschrift ein

                                    aromatisierter weinhaltiger Cocktail;

                                    muß 50% Wein enthalten, Alkoholgehalt bis zu

                                   10%,  zusätzliche Aromen frei wählbar aus der

                                    Vielfalt an Geschmacksformen.

Trinkempfehlung:    - Cocktail mit Proseco  1 :  4  mischen.

                                 -  Cocktail auf Eis schlappern.


Beim Heimatverein Amshausen am 2. März fand der Frühlingsempfang für die Mitglieder statt. Gelegenheit auch hier den Cocktail mit Sekt und Proseco zu verkosten. Arbeitstitel:  BB V3




Heimat - was ist das? 

Der Begriff Heimat wird derzeit arg strapaziert. Alle Medien meinen sie müßten dieses Thema auf der Top-Agenda haben. Und jeder gibt da seinen Senf dazu.

Voraussage:  Das wird wie jeder Hype bald wieder verschwinden wie es gekommen ist, einfach so.  Und was bleibt?

Heimat ist das was es immer war, seit Menschengedenken, der Ort an dem wir leben und uns gut zufrieden fühlen. Es gibt die alte Heimat und die neue Heimat. Darum spreche ich oft von meiner "alten Heimat Wittgenstein", dort wo ich geboren und aufgewachsen bin. Sie wird immer die alte Heimat bleiben in die ich oft zurück komme. Und nach langer Wegstrecke bin ich am Fuß vom Teutoburger Wald gelandet.

Hier schließt sich auch ein Kreis. in dem ich als kleiner Volksschüler in Bad Rothenfelde zweimal zur "Erholung" kam und nach langer Bahn zurück kehrte. Irgendwie seltsam und wurde doch zur "neuen Heimat".


Heimat, das ist ganz was örtliches. Und da wir Deutschen auch so richtige Vereinsmeier sind gründet sich natürlich auch immer ein Heimatverein.    Und wer noch nicht weiß was Heimat sein kann, der sollte sich solch einem Verein nähern bzw. anschließen. Ohne zu fragen wird er verstehen lernen was das ist, das mit der Heimat.


Tradition - verbunden mit Qualität

 Wenn ein Familienunternehmen seit 125 Jahren besteht, dann hat das ganz besondere Gründe.

In vierter Generation wird fortgesetzt, was ein Urgroßvater einmal vor 125 Jahren begonnen hat. Ein Geschäft für den Handel mit Stoffen sowie Textilien. Das Ganze begann in Preußisch Oldendorf, ein Ort im

südlichen Niedersachsen. Der Name des Inhabers, Heinrich Jockheck, blieb in jeder Folgegeneration erhalten. Will heißen, jeder männliche Nachkomme erhielt mit der Taufe den Vornamen Heinrich, ab und an verbunden mit einem zusätzlichen Rufnamen. Heute ist das der Christian Heinrich. Und alle führten das urgroßväterliche Unternehmen traditionell fort.


Ein Wandel erfolgte bei der jetzigen Generation vom Textilgeschäft auf  Herstellung und Vertrieb von Honig. Der Textilhändler entdeckte sein Hobby als Imker für die Bienen. Das hat ihm soviel Freude bereitet, daß er als Konsequenz des schwieriger gewordenen Textilhandels nun ganz auf Honig umstieg. Und wie an anderer Stelle zu sehen ist kann man wieder sagen, was Freude macht, das macht man gut.  Die Auszeichnungsurkunde vom Land Niedersachsen zeigt es.

Eine weitere Ehrung zum Firmenjubiläum wurde in diesem Jahr von der IHK Ostwestfalen in Form einer Ehrenurkunde erteilt.


Tradition bedingt Qualität. Nur damit ist eine erfolgreiche Sache möglich. Ein Zufall ermöglichte die Zusammenarbeit mit meiner Manufaktur, und das ist wiederum eine andere Geschichte.






Winterzeit - Punschzeit

Der kommende Winter ist von Ferne schon zu sehen. Ob die kalte Jahreszeit  diesmal richtig kalt wird? So einige Indizen lassen es vermuten. Kastanien, viel wie selten, Eicheln ebenso und Buchecker lassen sich auch nicht lumpen. Nach alter Bauernweisheit läßt das schon einiges erwarten.

Darum ist auch an wärmende Getränke jetzt schon zu denken, gilt zumindest für die Schnappespanscher.

Von meiner Manufaktur gibt es wieder den bekannten Eierpunsch in Wein. Dazu gesellt sich dann noch etwas ganz Neues: ein Punsch vom Bärenfang in Wein.  Ein Gemeinschaftsprodukt mit meinem Freund dem Imker Jockheck aus Melle.

Die Idee dazu entstand mal wieder spontan in einem längeren Gespräch über dies und das und was man noch so machen könnte.

Und je länger nachgedacht und mal hier und da nachgefragt wurde kam die Erkenntnis: müssen wir machen!

Über die vielen Denk- und Probierstufen ließe sich auch viel berichten.

Aber das Ergebnis ist letztlich wichtig. Und das ist ein neuer Punsch, den so auch kein anderer macht. Hat uns gewundert, aber um so mehr erfreut.

So kann nun jeder von uns beiden in seinem Absatzmarkt aktiv sein.

Wie schon beim guten Bärenfang ist es wieder so: der eine liefert den besten Honig und der andere rührt alles zusammen.


Für meine Manufaktur hat Janine, die begnadete Grafik-Designerin von der Firma Powerdisplays in Halle,  schon das Etikett entwickelt.


Ab Mitte Oktober stehen Eier- und Honig-Punsch zur Verfügung.


 

 

Flyer 2018

Eine Übersicht zu den aktuellen Produkten der Manufaktur bietet ein neuer Flyer. Kein gewöhnlicher Flyer in einfacher Papierform, sondern etwas ganz besonderes in Material und Darstellung.

Ein Werk von Janine, der Künstlerin für Grafik-Design im Hause Power-Displays, von der auch die aktuellen Etiketten für alle Flaschen entworfen wurden.

Dieser Flyer ist auf der dreiteiligen Vorderseite in Hochglanz,  und im Innenteil optisch matt gehalten.

Nach dem Motto der Manufaktur:   Qualität ist der Maßstab!

 



Aufgeklappt sieht das Ganze so aus


Vorderseite

Innenseite


2018 neue Flaschen

mit Jahresbeginn wurde die Produktpalette überarbeitet.

Dazu gehört die Auswahl neuer Flaschentypen.

Einheitlich für 0,7 Liter die Vierkantflasche und für 0,35 Liter die Likörflasche. Für Eierpunsch bleibt es bei der 1 Liter Flasche.


Bärenfang 

Ein neues Produkt  ist entstanden durch die Zusammenarbeit mit dem Imker Christian Jockheck aus Melle, der ein excellenter Macher in seinem Bereich der Honig- und Bienenwelt ist.

Bärenfang ist ein altbekannter Honiglikör der ursprünglich im ehemaligen deutschen Ostpreußen entstand ist.

An erster Stelle steht die Qualität des verwendeten Honigs als Garant für ein Spitzenprodukt. Rezeptur und Herstellverfahren  sind der Rahmen.

Das zufällige Gespräch mit diesem Imker ließ die Idee einer Zusammenarbeit für ein gemeinsames Produkt entstehen.

Der eine liefert den besten Honig, der andere bringt sein Know How für die Rezeptur und Herstellung ein.

Damit ist der Bärenfang vom  Teutoburger Wald entstanden.

Mehr zum Imker ist im nachfolgenden Beitrag zu lesen.

 


 

Wie entsteht guter Honig?

Auf den ersten Blick lässt sich nicht so einfach erkennen, wie es um die Qualität eines Honigs bestellt ist. Honig kann sehr unterschiedlich aussehen, riechen und vor allem schmecken. Er kann flüssig, cremig, kristallin, hell, dunkel, kräftig oder auch mild im Geschmack sein. Ausschlaggebend für diese Unterschiede ist, wo die Bienen ihren Nektar oder auch Honigtau sammeln. Insbesondere bei Sortenhonigen zeigen sich die markanten Unterschiede, da bei diesen der Anteil einer bestimmten Pflanze i.d.R. mindestens 60% des Honigs ausmachen muss.

 

Die Qualität des Honig ist vor allem abhängig vom Zeitpunkt der Ernte sowie sorgfältiger Verarbeitung, Abfüllung und Lagerung. Jockheck´s Honig wird geschleudert, gesiebt und solange gerührt, bis er feincremig ins Glas abgefüllt werden kann. Natürlich wird der Honig nicht erhitzt – um die wertvollen Enzyme und Fermente nicht zu zerstören – und nicht gefiltert – um den Pollen als wichtigen Bestandteil zu erhalten. Kühl, dunkel und trocken gelagert bleiben die positiven Eigenschaften des Honigs lange Zeit erhalten.

 

Für die hohe Qualität wurde Jockheck´s Honig anlässlich der Honigprämierung des Landesverbandes Weser-Ems in diesem Jahr mit Gold ausgezeichnet.

Die Komposition der Honige aus dem Teutoburger Wald (Osnabrücker Land und Ostwestfalen-Lippe), aus Früh- und Sommertracht bilden die Grundlage des Bärenfangs, der hierdurch – einzigartig im Geschmack – den Reichtum an Blüten und die Vielfalt unserer Region repräsentiert.

 

Weitere Informationen zu Jockheck´s Honig finden Sie im Internet unter www.honig-manufaktur.de .

 

 

 

 





Marillen-Schnaps

Ein neues Produkt für die Schnapsfreunde. Marillen sind fruchtmäßig identisch mit Aprikosen, nur die Bezeichnung ist in den Alpenländern seit jeher als Marille geprägt. Nun spricht auch nichts dagegen diese Bezeichnung für ein Produkt einzusetzen welches in Ostwestfalen hergestellt wird.

Für das Produkt der Manufaktur wird durch Mazeration von Aprikosen ein natürlicher Extrakt gewonnen der anschließend destilliert wird zu einem klaren Extrakt der das fertige Produkt in einem kristallklaren Bild erscheinen läßt. Damit gehört dieser Schnaps zu der Kategorie der Brände.

Die Zugabe einer Portion Kerndestillat erhöht die natürliche Geschmacksqualität.  Dieses Destillat wiederum ist völlig frei von schädlichen Stoffen.





Schokolade und Minze  -  Endlich fertig und ist bei den Handelspartnern ab Mai verfügbar. Es hat gedauert bis der richtige Geschmack gefunden war.


Schokolade und Minze

Ein neues Produkt ist in Arbeit und für den Monat Mai als Start in die warme Jahreszeit vorgesehen. Dann z.B. auf Eis genießen.

Das Etikett dafür ist von Powerdisplay in Halle schon entwickelt und verfügbar. Der Schokolikör allerdings braucht noch etwas Zeit. Der ist nämlich nicht ganz so einfach in die gewünschte Geschmacksrezeptur zu bringen. Einige Versuche und Probieren durch "Geschmackstester" sind noch erforderlich um die gewünschte Qualität zu erreichen.

Hier schon mal das Etikett:


 

 

Sauerland - Land der 1000 Berge

Mitten im Herzen von Deutschland liegt es  das Sauerland.

Das Kernstück reicht von Winterberg am Kahlen Asten bis nach

Olpe am Biggesee. Eine Mittelgebirgslandschaft mit unzähligen Hügeln und Bergen, der höchste Berg liegt bei 800 Meter Höhe.

Und die Menschen, die Sauerländer? Manchmal etwas knorrig, in der Regel freundlich, aufgeschlossen und sehr umtriebig.



Diese wunderschöne alte Dorfschmiede steht in Benolpe unweit von Olpe und gehört Christoph Becker, dem Vorstand des regionalen Caritasverbandes, und seiner Frau und als Familie komplettiert mit zwei Söhnen.

Im September führte ich bei Karstadt-Feinkost in Dortmund eine meiner Likörverkostungen durch und wir kamen dabei ins Gespräch, die Beckers und ich. Am Ende kam es zu einer spontanen Einladung für mich und meine Frau doch mal nach Benolpe ins Sauerland zu kommen und ein Wochenende mit Likörevent in der alten Dorfschmiede zusammen mit Freunden und Nachbarn dort zu verbringen. Konnte ich nicht ablehnen und das war auch gut so. Denn der Samstagabend in der Schmiede gemeinsam mit den Gastgebern, ihren Nachbarn, Freunden und Kollegen von der Caritas war einfach ein toller Abend.

 


Die Nachbarn und die Beckers servierten viele köstliche Happen für das leibliche Wohl, vom Haus gab es einen ganzen Seranoschinken welcher im Laufe des Abends "geschnippelt" wurde. Und meine Manufaktur steuerte diverse Flüssigkeiten als Stimmungsarzenei bei. Nebenbei habe ich etwas über Likör und seine Eigenschaften erzählt, dabei die verschiedenen Sorten probieren lassen was wiederum die Atmosphäre des Abends positiv anregte.


Benolpe ist ein 500-Seelenort und hat seinen dörflichen Charakter bewahrt, jeder kennt noch jeden, gegenseitige Hilfe ist normal, Schützenfest nach der Christmesse das wichtigste Fest im Jahr, Fremde werden mit ehrlicher Offenheit begrüßt.



Aus den Gesprächen und dem Testen der Liköre ergaben sich für mich auch wieder  mal wertvolle Erkenntnisse. Zum Beispiel, daß mein Bitterorangen-Aperitif am allerbesten mit Ginger Ale harmoniert und damit einen vorzüglichen Longdrink abgibt.

Eierlikör war hier natürlich auch wieder Favorit bei den Damen.



Die Krönung der verschiedenen Sorten übernahm eindeutig dann der Eierpunsch, welcher ja auf dem Eierlikör basiert. Und besonders hat mich gefreut daß einer der Gäste, ein pensionierter Destillateur, meinen Williams-Schnaps gut fand, schließlich war er ein sachkundiger Experte.

 


So vergingen die Stunden wie im Flug. Etliche Zeit nach Mitternacht kam doch etwas Müdigkeit auf, wahrscheinlich durch die eingenommenen Arzeneien begünstigt, und der Abend endete mit herzlicher Verabschiedung und großem Dank an die Gastgeberfamilie.

Die Ferienwohnung im Haupthaus bot uns dann die wohlige Nachtruhe. Nach ausgiebigem Frühstück am nächsten Morgen ging es wieder zurück nach Ostwestfalen und wir fanden einhellig daß es ein wunderbares Ereignis war welches noch lange in freudiger Erinnerung bleiben wird.

 




 

Eierpunsch, bald wieder zu haben

Es ist Herbst und die kühle Jahreszeit naht. Der gute Eierpunsch aus der Manufaktur wird schon hergestellt damit er rechtzeitig verfügbar ist. Das Rezept vom letzten Jahr bleibt unverändert weil nur Gutes zu hören war.

Der eingesetzte Weißwein ist in diesem Jahr mal von der Rebsorte Müller-Thurgau. Unter Weinfreunden ein beliebter Qualitätswein.

Ansonsten sind alle Inhaltstoffe gleich geblieben, der Alkoholgehalt liegt  wieder bei 10% Vol., damit ist ein Haltbarkeitsdatum überflüssig und der Stoff bleibt bis weit nach Ostern 2017 frisch.

Grundlage für den Eierpunsch ist der Eierlikör aus der Manufaktur, dessen Qualität mit der EU-Zulassungs-Nr., erteilt vom Landrat Kreis GT, amtlich bestätigt wurde.


DE NW 30406 EG








Aperitif von Bitterorangen  (Pomeranzen)

Ein neues Produkt der Manufaktur und rechtzeitig zur Somerzeit für die geselligen Veranstaltungen.

Ein Aperitif wird immer schon als Drink vor einem guten Essen gereicht. Das kann ein Sherry sein oder auch ein Bitterlikör. Bitterliköre haben Tradition in Italien und Frankreich und deshalb kommen von dort auch die bekannten Marken. Die Grundstoffe sind bei den Italienern meist Extrakte von Rhabarberwurzel, bei den Franzosen Orange bzw. Bitterorange. Für das Produkt der Manufaktur habe ich die Bitterorange gewählt. Sie ist eine Kreuzung von Pampelmuse und Mandarine und hat eine innere Struktur wie Zitrone und eine rotgoldene äußere Schale. Anbau von dieser Art erfolgt in Südspanien, Süditalien und Nahost, also ein Produkt der Sonnenländer.

Wie immer war ein Stöbern in alten Quellen erfolgreich und brachte ein Rezept nebst Verfahren an das Tageslicht. Danach wird nun der Bitterorangen Aperitif hergestellt und die ersten Test-Verkostungen bestätigen Qualität, Geschmack und Genuß der Sache. Varianten der Trinkmöglichkeiten stehen als Anregung auf der Flasche etikettiert.


 

 

 

Neuer Verkaufsständer 

Zur weiteren Verkaufsförderung hat mir der Tischler im Turm der Alten Brennerei in Steinhagen ein professionelles "Display" gefertigt. Qualität im Material, in den Abmessungen optimiert für kleine Standflächen und optisch auch von besonderer Art. Für den besten Möbeltischler im Ort ein Anreiz wieder mal das Besondere zu fertigen in bester Handwerksarbeit. Und das zu einem fairen Preis! Die Logofolie haben die Grafikdesigner von  powerdisplays in Künsebeck beigesteuert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein neues Produkt:   Walnuss Likör    

In diesem Jahr gab es wieder Walnüsse in der Region am Teutoburger Wald. Ein guter Freund, Peter in Hilter , hat auf seiner großen Streuobstwiese einen solchen Baum stehen, der in diesem Jahr reichlich Nüsse trug.  Bei Vossieks Mühle in Loxten gab es ebenfalls Walnüsse auf 3 Bäumen. Von beiden Orten konnte ich im Juni reichlich Walnüsse erhalten.

Für die Verarbeitung zu Likör müssen diese Walnüsse geerntet werden wenn sie noch eine grüne Schale haben und das geht der Tradition entsprechend bis zum 24. Juni, einem besonderen Tag im Kalender.

Das Herstellverfahren von Walnuss-Likör ist daselbe wie bei meinen übrigen Fruchtlikören. Nach uralten Rezepten gesucht und damit lange experimentiert ergab wieder ein Produkt von besonderer Feinheit.   

 

Das Flaschenetikett wurde wieder von MC-Design in Bielefeld entworfen und mit diesem professionellen Fruchtbild versehen. 

 

 

 

 

   

 

 

Verkostung bei Handelspartnern  

 

Es genügt oft nicht nur Produkte in das Warenregal zu stellen und darauf zu warten daß es reichlich gekauft wird. Bei der Vielfalt an Produkten im Spirituosenbereich möchte der Kunde gerne wissen welches Produkt seine Erwartung erfüllt oder ob es  etwas besonderes ist was sich lohnt zu kaufen. Dazu gehört dann auch das Verhältnis von Qualität und Preis.  

Aus diesem Grund biete ich jedem Handelspartner eine Verkostung an, will heißen, daß an einem beliebigen Tag zu einem beliebigen Zeitraum für Kunden ein kostenloses Probieren der Liköre aus meinem Programm erfolgen kann.   

 

 

Die Vorgehensweise hat auch den Vorteil zu erfahren wie die Kunden meine Produkte beurteilen hinsichtlich Geschmack, Qualität und einem angemessenen Preis. Das Ergebnis der bisherigen Veranstaltungen ist einhellig positiv, was wiederum sowohl überrascht als auch erfreut.

Allerdings ist festzustellen daß es z.B. hochprozentige Schnäpse in einer riesig großen Menge gibt, feine Liköre in bester Qualität dagegen eher weniger oder gar nicht, abgesehen von den ganz preiswerten. Vielleicht kehrt aber die Zeit für Genuß feiner Liköre mal wieder zurück, wie so manches aus vergangener Zeit.   

 

 

Tag der Landwirtschaft 2015 in Tatenhausen 

 

Die Landwirtschaftskammer NRW mit Dienstsitz in Warendorf veranstaltet den Tag der Landwirtschaft in 2015 am Sonntag den 6. September in Tatenhausen von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Eine Riesenveranstaltung mit den klassischen Themen der Landwirte wie Technik, Agrarwirtschaft, Lebensmittel und seine Grundstoffe, EU und Brüssel und als besondere Beigabe auch ein großer Bauernmarkt, auf dem meine Liköre natürlich auch nicht fehlen werden.   

Das Gelände rund um das Tatenhausener Wasserschloß bietet dafür den passenden Rahmen. 

 

Eierlikör   -   Klasse versus Masse    

  

Für die Herstellung von Eierlikör gelten besondere Vorschriften zur Einhaltung von Hygieneregeln. Gültig ist hierbei die Verordnung über die Anforderungen an Hygiene beim Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von bestimmten Lebensmitteln tierischen Ursprungs, genauer als "Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung -  Tier-LMV" benannt. Überwacht und kontrolliert wird dies von den Lebensmittelkontrollstellen der Kreise, z.B. beim Kreis Gütersloh.

Wie überall gelten absolute und variable Regeln für die Firmen.

Beim Eierlikör ist die Hauptfrage "welches Eigelb wird verwendet?" Gemeint ist hier, ob es aus industrieeller Bearbeitung als sog. Flüssigeigelb und dabei pasteuerisiert stammt, oder ob es direkt vom Lieferant (Hühnerhof) als frisches Ei zum Likörhersteller kommt und von diesem selbst aufgeschlagen und sofort verarbeitet wird und damit den strengsten Regeln unterliegt.

Industriell behandeltes Eigelb wird in erster Linie von Bäckern, Köchen, großen Spirituosenfirmen und der Pharma- sowie Kosmetikindustrie eingesetzt. In Restaurantküchen ist es von Vorteil und mit Sicherheit verbunden, weil pasteurisiertes Eigelb durch seine kurzzeitige Erhitzung keine Salmonellengefahr birgt.

Für Eierlikör kann diese Form von Eigelb natürlich auch eingesetzt werden. Eignet sich aber auch nur für die Herstellung in sog. "Kalter Herstellungsform".  
 
 

Eierlikör in echter handwerklicher Art hergestellt bietet eine viel höherwertige Qualität in Geschmack und Haltbarkeit. Dies ist aber nur möglich, wenn die entsprechend hohen Anforderungen der behördlichen Verordnungen beachtet werden. Eindeutiges Gütemerkmal ist hier die Vergabe einer sog.  EU-Zulassungs-Nr., die vom zuständigen Bundesland vergeben wird nach einer zweistufigen Überprüfung des Betriebes in seinen Abläufen durch die Lebensmittelkontrolle der örtlich zuständigen Kreisverwaltung.

Daß sich diese Mühe lohnt zeigt dann die Qualität des Produktes und seine Anerkennung von kritischen Geschmackstestern, in erster Linie natürlich aus der Damenwelt.    

  

Experiment mit Eierlikör

 

Bei Schenke Delikatessen findet jährlich ein Weinfest statt. Am 24. April in Gütersloh und am 8. Mai in Bielefeld. Winzer und Importeure präsentieren dem fachkundigen Kundenkreis alles an neuem Wein zu Verkostung und Kauf an.

Meine Liköre haben diesmal auch teilgenommen. Likör nach dem Weinrundgang, das empfahl sich.

Zum neuen Eierlikör wollte ich einfach nur mal testen wie er in der jetzigen Rezeptur von den Weinkennern beurteilt wird, die haben ja ein sehr feines Geschmacksgespür.

Zu meiner Überraschung gab es nicht eine negative Kritik, obwohl dies herausgefordert war.

Also konnte ich beruhigt nach hause gehen und die Rezeptur so lassen wie sie jetzt ist.

 

Die größere Überraschung gegen Ende der Veranstaltung:

Ein Gast wünschte einen Likördrink bestehend aus Eierlikör und darauf Rhabarber Erdbeer! Jeder schaut verwundert drein, aber es sollte so sein. Gesagt, getan und Gast probiert was er bestellt hatte. Freudiges Entsetzen in seinen Augen, er fand das wunderbar und forderte alle anderen auf das Gleiche zu tun. Nicht jeder, aber die meisten folgten seinem Befehl und ich hatte die Arbeit. Wie im Chor lobten alle seine gute Idee. Und gut war dann auch, daß die letzte Flasche Eierlikör leer wurde und die Veranstaltung später als geplant damit enden konnte. Alle bewegten sich zum Ausgang, der eine und andere mit leichtem Seegang, aber Ende gut, alles gut. 

 

Und diesem Drink müßte noch ein Name gegeben werden:

                             Wie wäre es mit  "Bloody Eye" ? 

 

 

Die Mischung ist halbe/halbe, zuerst den Roten, dann den Gelben. Eierlikör sinkt nach unten und drückt den Rhabarber Erdbeer Likör nach oben. Wer will kann es auch umgekehrt machen.  Die Mischung variieren geht natürlich auch. Aber wie man es auch macht, es schmeckt einfach saulecker!

Was dabei aber auch ganz wichtig ist:  Das Gemisch nicht rühren oder schütteln! Sonst schmeckt es überhaupt nicht und warum das so ist, ja das weiß ich allerdings auch nicht. 

 

 

Für Longdrinkfreunde

 

Was soll uns der Begriff "Longdrink" sagen? Ein Getränk von dem man länger Trinkgenuß hat? Im Gegensatz zum Cocktail ist er wohl von einfacher Machart, dh irgendeine Basisflüssigkeit ergänzt mit einem Geschmackstropfen, meist alkoholhaltig.

Hier sind als Basis die nachstehenden Flüssigkeiten ein Beispiel für beliebte Grundstoffe, die es mit diversen Tropfen zu veredeln gilt (u.a. beim Getränkecenter Kesten in Steinhagen verfügbar).  

 

 

 

Nach einigen Versuchsreihen hier die Empfehlungen zum Einsatz meiner Liköre als Zutaten für einen Longdrink. 

 

         Ginger Ale mit Mirabellen Likör    

        Ginger Ale ist ein Mineralwasser mit Ingweranteilen,

        passt gut zum gleichfarbigen Mirabellen Likör.

 

   

 

      Tonic Water mit Brombeer Himbeer Likör oder auch 

       alternativ mit Rhabarber Erdbeer Likör 

 

 

 

Beide, Ginger Ale und Tonic Water, sind neue angesagte Wässer in der Szene von Biergärten und Bistros. Lassen sich pur und mit allerlei Zusätzlichkeiten genießen.

Im Ginger Ale sind Ingweranteile enthalten, also an bitteren Stoffen, beim Tonic Water ist Chinin im Spiel, was mehr in die Limonenrichtung geht.

Was mit was am besten harmoniert muß einfach probiert werden, denn über Geschmack haben zwei Personen allein schon fünf Meinungen.   

 

 

Ins Bild gesetzt

  

Damit der Kunde ein Produkt direkter wahrnimmt bedient man sich in den Handelsgeschäften sogenannter "Displays". Dieser Begriff ist normalerweise einem Bildschirm zugeordnet, soll hier aber wohl im übertragenen Sinne wirken und ein "Produktbild" zeigen, das Aufmerksamkeit erzeugt.

Für meine Liköre mußte sowas natürlich auch geschaffen werden, nur wie und von wem?

Unter der Adresse "Alte Brennerei 1" in Steinhagen gibt es im Turmgebäude der alten Brennerei König eine Tischlerwerkstatt, wo ich meinen Wunsch hingetragen habe und dort wurde mir die passende Lösung vom Spezialisten für besondere Gewerke geboten. Nicht schlecht wie das Bild zeigt.

 

 

Ein Blickfang aus Holz, Kirschbaum und das massiv, Namensschild als Kombination Glanzfolie (von MC-Design in Bielefeld)  auf Akrylglas (von Josting Kunststofftechnik in Häger). 

 

 

 

    

Verordnung 1169/2011 der EU zu Lebensmittel

 

Aus Brüssel ist den europäischen Ländern die o.a. Verordnung zu Informationen für den Verbraucher über Lebensmittel und deren Deklarationen als geltendes Recht vorgeschrieben und gilt verbindlich ab dem 13. Dezember 2014.  

Die Papierausgabe erstreckt sich auf fast 50 Seiten DIN A4 und

liest sich in reinster Amtssprache, dh manchmal kompliziert.

Nach den bisher unrühmlichen Lebensmittelskandalen ist so etwas natürlich zu begrüßen. In der Hauptsache geht es um die wichtige Vorschrift zur Bezeichnung (Deklaration) aller enthaltenen Bestandteile/Zutaten eines Lebensmittels als eindeutige und umfassende Information für den Verbraucher und das zu seinem Schutz! 

Was aber leitet sich für alkoholische Lebensmittel wie Liköre daraus ab?

Dazu eine Zusammenfassung der wichtigsten Fakten:

  

- Kapitel IV  Verpflichtende Informationen über Lebensmittel

   - Artikel 9 Verzeichnis der verpflichtenden Angaben

 

     1 a) die Bezeichnung des Lebensmittels

        b) das Verzeichnis der Zutaten

        c) Zutaten und Hilfsstoffe die Allergien auslösen können

        d) die Menge von Zutaten oder Klassen von Zutaten

        e) die Nettofüllmenge

         f) Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum

        g) Anweisungen für Aufbewahrung oder Verwendung

        h) Name der Firma und Anschrift des Herstellers

        i) Ursprungs- bzw. Herkunftsland wo dies vorgeschrieben ist

        j) Gebrauchsanleitung wo eine schwierige Verwendung wäre

        k) für Getränke mit mehr als 1,2% Vol Angabe des Alkohols

         l) eine Nährwertdeklaration  (ab 2016 vorgesehen)

 

      - Artikel 16 :  behandelt die Ausnahmen

           relevant ist hier der Absatz 4, welcher aussagt, daß für 

          alkoholische Getränke mit mehr als 1,2% Vol. Zutaten- und

          Nährwertliste nicht erforderlich sind.

      - Artikel 41 :  alkoholische Getränke  

           vor einer neuen EU-Vorschrift bleiben bisherige staatliche

           Vorschriften gültig

      - Anhang X : Mindesthaltbarkeitsdatum

         - Absatz 1 und Buchstabe d) sagen aus, daß eine Angabe  

            für alkoholische Getränke mit mehr als 10% Vol. entfällt.  

 

Für die Liköre meiner Manufaktur sind die tatsächlich notwendigen Angaben die, welche oben mit einem hellgelbem Hintergrund  verdeutlicht sind. Und die stehen bereits auf dem Etikett jeder Flasche.

Wer es trotzdem genauer wissen möchte, hier die Zutaten:

  

   - Rechtl. Produktbezeichnung: z.B. Mirabellen Likör

   - Akoholgehalt:  17,5% Vol. oder 20% Vol. oder 22% Vol.

   - Zutaten: Fruchtextrakt aus reifen Früchten, mazeriert mit  

                    Primasprit landwirtschaftlichen Ursprungs; Brände  

                    oder Geiste der jeweiligen Fruchtsorte; Zucker,

                   Wasser, natürliches Fruchtkonzentrat, Glucosepulver,

                   Zitronensäure; Gewürze.  

    - und ganz wichtig:  keine sog. Allergene!! 

         

 

 

Barcode "ableuchten" statt Tippen an der Kasse  

 

Längst ist es ein vertrautes Bild an der Kasse wenn wir bezahlen wollen was wir im Regal ausgewählt haben:  Mit einem kleinen und handlichen Gerät wird jeder Artikel mit einem rötlichen Lichtstreifen angeleuchtet oder das Teil einfach über eine Glasscheibe an der Kasse gezogen, es piept kurz und der Preis des Artikels erscheint im Anzeigefenster der Kasse.  

Noch vor einigen Jahren wurde jeder Preis über die Tastatur an der Kasse eingetippt, das Eingabetempo der Damen ohne Hinschauen faszinierend rasant, aber auch stressig.

 

Das neue Zauberwort heißt "Barcode" oder "Strichcode", weil es eine Aneinanderreihung von senkrechten schwarzen Strichen ist. Und damit alle Produkte von allen Kassen richtig erkannt und der richtige Preis angezeigt wird, ist natürlich alles in eine passende Norm gebracht und die gilt weltweit, Wahnsinn!

 Hier das Beispiel für meinen Brombeer-Himbeer Likör, wobei die Anordnung der Striche eine Zahlenreihe darstellt, die unterhalb der Striche mit auf dem sog. Barcode-Etikett steht.  

Diese Zahlenreihe hat eine bestimmte festgelegte Ordnung, die aus der Länderkennzahl, z.B. 4 für Deutschland, einer mehrstelligen Firmen-Nr, z.B. 26041429 für LBM, der Artikel-Nr eines Produktes, hier z.B. 103  und an letzter Stelle eine sog. Prüfziffer, hier die 6, die sich aus der voranstehenden Zahlenreihe ergibt als Kontrolle für Eingabefehler.

Für große Firmen mit eben so großer Anzahl an Produkten gibt es natürlich Varianten in der Aufteilung. Aber die Anzahl der Ziffern in dieser Weise ist dabei immer gleich mit 13 Stellen.

Man bezeichnet diese Form des Barcodes auch mit EAN-13 Strichcode.

 

 

 

Wie wird eigentlich der Alkoholgehalt gemessen?  

 
Wie so vieles gibt es für Spirituosen natürlich auch jede Menge an Vorschriften und Paragraphen zu beachten. Am wichtigsten für die Herstellung ist die dafür geltende EU-Verordnung. Ein Dokument mit  hunderten von Seiten. Eine wichtige Vorschrift ist die genaue Einhaltung der Angabe zum Alkoholgehalt, der in einer wiederum vorgeschriebenen Schrift-Mindestgröße (4 mm) auf dem Etikett steht.

Der Alkoholgehalt einer Spirituose wird in % Vol. angegeben, dh diese Angabe sagt aus, in welcher Volumenmenge (Rauminhalt) diese Flasche reinen Alkohol enthält, und das ausgedrückt in Prozent. Beispiel:  Likörflasche mit 0,7 Liter Inhalt und 20% Vol. enthält demnach 0,14 Liter (oder 140 Milliliter) reinen Alkohol.

 

Nun zur Technik:   Der endgültige Alkoholwert meiner Liköre wird mit Hilfe einer Probedestillation ermittelt. Dazu verwende ich eine Laboreinrichtung, wie sie seit Jahrzehnten in allen Betrieben eingesetzt wird:  Eine sog. Probedestille.

Kurz gefasst geschieht folgendes:  Eine standardisierte Menge vom Fertigprodukt wird destilliert und das Destillat anschließend mit einem Alkoholmeter gemessen (gespindelt). Dabei ist die Temperatur zu beachten und mittels amtlicher Tabellen der wahre Alkoholgehalt ermittelt.  Diese Messung muß ein Ergebnis gewährleisten mit einer Toleranz von  +/- 0,3 %  Genauigkeit.

Größere Abweichungen werden mit Hilfe von reinem Alkohol oder Wasser ausgeglichen.  

 

Probedestille mit 2 Heizplatten

 

Meßzylinder mit Spindel

 

 

 

 

Neue Probierflaschen,  4 cl  oder  40 ml 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Eine Geschenkpackung, die so keiner hat  

 

 

 

 

 

 Eine junge Designerin für Verpackungssysteme hat im Frühjahr 2014 ihre Ausbildung in OWL mit Auszeichnung bestanden.   

Zu ihren "Gesellenstücken" gehörte u.a. diese  Verpackung mit zwei Besonderheiten:  Das Kopfteil ist zum Öffnen und Schließen verschiebbar und die Verpackungsform wird in einer einzigen Einheit zugeschnitten, dh der Deckel ist verschiebbar, aber nicht abnehmbar.

Dieses Exemplar besteht aus sog. Japan-Papier, was eine edle und gefaserte Oberfläche aufweist und auf der Rückseite, hier Innenseite, wiederum glatt ist. Für ein Werbegeschenk z.B. eignet sich die Deckelfläche zur Aufnahmne eines Firmen-Logos.

 

Und richtig edel wird das Geschenk dann, wenn darin eine Flasche  Original Steinhagener Frucht-Likör  enthalten ist.  

 

 

 

 

 

Neues Outfit im April 2014  

Alle Liköre der Manufaktur erhalten neue Etiketten und in diesem Zusammenhang wurde auch die gesamte Internetseite neu gestaltet.

Professionelle Grafikdesigner sind dafür die richtigen Berater, schließlich haben sie das studiert, haben dazu die passenden Werkzeuge für Entwicklung und Produktion gleichermaßen.  

Die Entwicklung neuer Etiketten, passend zu Produkt und Manufaktur, verdanke ich den Spezialisten von   MC D e s i g n    in Bielefeld. Lohnt sich mal reinzuschauen:  www.mc-design.de  

 

 

 

 

Neues Experiment

Neulich ergab sich aus dem Gespräch mit dem Inhaber eines Getränkehandels die Anregung für einen Likör, den man als Pharisäer bezeichnen könnte. Gemeint ist damit natürlich die bekannte Kaffeespezialität der Friesen. Also ein Likör, der sowohl kalt als auch warm getrunken werden kann. Mit warm ist hierbei die Umwandlung des Likörs in ein Tassengetränk mit Heißwasser und Sahnehaube nach Friesenart gemeint. Mal sehen ob das was wird, das Etikettenmotiv wäre schon mal da.

 

 

 

 

 

 

Der Queller Dreikaiserturm  

Als Symbol für die Produktreihe der Luttertropfen wurde der Dreikaiserturm als Queller Wahrzeichen gewählt.

Dieser Turm begründet sich auf das Jahr 1888, als Deutschland in einem Jahr nacheinander 3 Kaiser erhielt. Im Gedenken daran wurden im kaisertreuen Reich überall patriotische Symbole errichtet. Und auf dem Kamm des Teutoburger Waldes, auf der Grundfläche der Hünenburg, errichteten die Queller Honorationen einen dreistöckigen Turm im Stil der damaligen Bauweise.

 

Keine 100 Jahre später mußte dieser Turm der Neuzeit weichen.

Die rasante Entwicklung moderner Medientechnik, sprich Funk und Fernsehen, wurde von der Deutschen Bundespost durch den

landesweiten Bau von Fernmeldetürmen wesentlich geprägt.

 

Auf dem Gelände der Hünenburg wurde der Platz mit den besten Meßergebnissen zur Signalausstrahlung für Funk- und Fernseh-Signale ermittelt. Dummerweise stand dort schon ein Turm, der aber für die vorgesehenen Aufgaben nicht geeignet war; stammte ja auch aus einem Jahrhundert, wo es kein Fernsehen oder Richtfunk gab. Also wurde kurzerhand der Abriß vorgenommen und der neue Fernsehturm gebaut, welcher heute noch zu sehen ist, dessen Funktion inzwischen nur noch ein Minimum ist.  

 

Und wie sah der alte Dreikaiserturm eigentlich aus?

Dazu gibt es beispielsweise noch eine rar gewordene Postkarte aus dieser Zeit mit Darstellung desselben.  

Und hier das Bild:

 

 

 

Das neue Programm im Herbst 2013 

Jedes Jahr im Herbst werden die bevorzugten Likörsorten festgelegt und produziert. In diesem Jahr sind das die folgenden Produkte:

 

- Mirabellen Likör              Mein Dauerklassiker!

- Rhabarber Erdbeer       Das wird auch ein Dauerklassiker!

- Pflaume Zimt                    Ist noch als Winterlikör  gefragt.

- Quitten Likör                     In 2012 noch ein Testprodukt, 

                                                     Ende November Stunde der Wahrheit!

- Marillen Likör                   Natürlich ein Klassiker in Österreich,

                                                     aber jetzt auch als Ergänzung hier.

- Espresso Arabica            Weiter vorhanden.

 

 

 

 

Eine weitere Flaschengröße und Form

Als Ergänzung zur klassischen Krukenform mit 0,7 Liter Volumen gibt es nun auch diese :                                                                            0,5 Liter Marascaflasche.

 

 

 

 

   

Likör - Trinktemperatur von eiskalt bis punschwarm Likörgenuß ist auch eine Frage der Temperatur. Es ist außerdem eine Frage von Geschmack und Gewohnheit. Je nach Likörsorte werden die verschiedensten "Temperaturen" empfohlen, von eisgekühlt bis heiß mit Sahne. Für Likörsorten der 60-ziger uind 70-ziger Jahre mag das zutreffen, denken wir nur an Blauer Engel, Persiko und andere in dieser Zeit, die heute kaum noch Bedeutung haben oder ganz verschwunden sind. Kräuterliköre, Bitter und Fruchtliköre sind heute die dominierenden Vertreter. 

 

 Wenn heute wie früher Coctails gemischt werden, dann ist Eis und Kühle im Spiel und vielleicht auch notwendig für den Genußkick. Dagegen reine Schnäpse eiskalt, vielleicht aus dem Eisfach und in vorgeeisten Gläsern, serviert, da ist kein typischer Geschmack mehr zu spüren. Gleiches gilt auch für Fruchtliköre von guter Qualität. Eisgekühlt ist jeder Fruchtgeschmack tot.

 

 Was ist dann richtig?  Meine Empfehlung :  Zimmertemperatur !

Eine einfache und wirkungsvolle Sache. Mit dieser Temperatur im Bereich von 20 Grad Celsius fühlt der Mensch sich wohl und ein Likör ist Genuß pur, weil sein Aroma spürbar ist.

 

        

 Das neue Programm im Herbst 2012

Die Produktion 2012 ist im wesentlichen abgeschlossen. Hier und da werden noch ein paar Feinheiten im Geschmack bearbeitet.   

Die abgemischten Liköre lagern in großen Glasballons und werden nach Bedarf in Flaschen abgefüllt.  

Durch die Verwendung nur frischer und vollreifer Früchte aus der jährlichen Obsternte wird auch nur einmal im Jahr produziert. Lange gelagerte Früchte würden dem Qualitätsanspruch nicht genügen. Die produzierten Mengen orientieren sich an den geplanten Sorten, abhängig vom jährlichen Obstertrag, sowie dem schrittweisen Ausbau der Manufaktur. Und dies ganz nach dem Motto:  "Jedes Jahr etwas mehr und besser".

 

Aktuelle  Sorten diesmal:   

 

               Mirabellen Likör                  mein Dauer-Klassiker

           Pflaumen Likör                    Rezept in 2011 entwickelt

           Pflaume Zimt Likör              ab November als Winterlikör

           Williams Christ Likör           auch ein Klassiker

           Rhabarber-Erdbeer Likör    neu entwickelt in 2012

           Roter Apfelkorn                   Geschmacksform verfeinert

               Espresso Arabica Likör      Ein ganz neuer Likör für die

                                                         Freunde des Kaffeegenusses.

 

   

 

 Likör - klar oder manchmal leicht trüb

 Je nach Stoffsorte haben Liköre vor der Vollendung mehr oder weniger ein klares Aussehen.  In erster Linie beeinflussen dies die Moleküle, kleinste Teilchen, der verwendeten Frucht, von der mittels Mazeration der Grundextrakt gewonnen wurde. Darin enthalten sind dann die farb- und geschmacksbildende Teilchen.  

Mit verschiedenen Maßnahmen lassen sich Liköre auch optisch "Schönen",  dh ein klares Erscheinungsbild verschaffen.         Dazu gibt es im Fachhandel diverse Enzyme und andere Mittel, um eine Flüssigkeit zu schönen. Offen bleibt dabei, wieviel an Geschmacksqualität  verloren geht. Also muß man wählen zwischen mehr Gaumengeschmack und optischer Schönheit, denn auch die vermeintlichen Trübteilchen können den Geschmack positiv beeinflussen.  

Die einen meinen so, die anderen meinen wiederum so. Irgendwie alles doch nur Geschmacksache? Aber es gilt auch hier der unbestechliche Grundsatz : Es schmeckt oder es schmeckt nicht!

     

  

 - Das Historische Museum in Steinhagen

Steinhagen ist weltbekannt durch seinen besonderen Schnaps, den Steinhäger. Jahrhunderte lang bereits hergestellt und in seiner Blütezeit von 20 Brennereien. Doch nichts währet ewig und so ist diese Blütezeit auch vergangen. Einige Produktsorten sind erhalten geblieben und echter Steinhäger wird in Steinhagen immer noch gebrannt. Die Tradition lebendig zu halten, das hat sich der Verein des Historischen Museums in Steinhagen zur Aufgabe gemacht, unterstützt von der Gemeinde, vielen Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern. Es lohnt sich ein Besuch im Schlichte Carre, um all diese Dinge aus alten Zeiten anzuschauen. Schwerpunkt ist natürlich die Geschichte der Steinhagener Brennerein, daneben allerdings auch sehr vieles aus anderen Bereichen des Steinhagener Geschehens.

 

Internetseite:   www.historisches-museum-steinhagen.de   

 

  

 

- Kruke und neue Kruke

 Für meinen Steinhagener Likör und Schluck habe ich  auf die Tradition des Steinhägers gesetzt und die Form der Kruke gewählt. 

 Statt aus Ton sind hierbei die Flaschen aus Glas. Der Grund für Ton ist beim Steinhäger die Lichtempfindlichkeit des edlen Inhalts.

Für Liköre gilt das nicht, und hierbei kommt der Farbenzauber von Likören zur Geltung, Zauber für Augen und Sinne eben. 

Für die aktuelle Saison habe ich eine neue Kruke gefunden. Der Hersteller dieser Kruke orientiert sich am Ton-Original, dh auch mit Schraubverschluß. Und dies ist sinnvoller als ein Korkenverschluß, mit dem Spirituosen nicht liegend gelagert werden sollen, weil sich dabei Fäulnisansätze bilden.

 

 Ein Bild zum Vergleich von Tradition und Heute.

 

 

 

 

 - Alkohol - nicht immer nur ein Stimmungsmacher

 Wie vieles im täglichen Leben so hat auch Alkohol positive wie negative Seiten. Man könnte auch sagen: "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker....??????".

Nur bis der Mensch sich dazu entschließt  könnte es unter Umständen manchmal schon fast zu spät sein.

Wie man sich auf der positiven Seite dauerhaft halten und trotzdem seinen Spaß haben kann, dazu informiert die folgende Internetseite auf leicht verständliche Art:

 

                               www.massvoll-geniessen.de 

 

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